Hausapotheke - Krankheiten im Keim ersticken

Nicht immer muss es gleich der Gang zum Arzt sein, wenn ein oder mehrere Symptome für eine plötzliche Schwächung der eigenen Gesundheit sorgen. Mit einer gut sortierten Hausapotheke lassen sich viele Krankheiten bereits im Keim ersticken, so dass im Notfall eine Behandlung zahlreicher Symptome möglich wird. Viele Haushalte halten eine Hausapotheke für etwas altmodisches, so dass diese entweder gar nicht geführt oder über viele Jahre hinweg vernachlässigt wird. Dabei kann eine Hausapotheke im Zweifelsfall sogar bares Geld sparen, wenn durch die frühzeitige Einnahme der teure Gang zum Arzt erspart bleibt. Mit dem folgenden Überblick lässt sich schnell feststellen, ob die eigene Hausapotheke optimal ausgerüstet ist.

Was sollte eine gute sortierte Hausapotheke beinhalten

Unabhängig von speziellen Schwächen oder Vorlieben, die in der eigenen Familie vorliegen, gehört eine bestimmte Versorgung zum Standard in jeder Hausapotheke. Folgende Symptome und Krankheitsbilder sollten hier in jedem Fall durch das passende Präparat schnell und einfach bekämpft werden können:

  • Magenprobleme
  • Durchfall & andere Darmprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Fieber und andere, innere Entzündungen
  • Insektenstiche, Verbrennungen & andere, offene Wunden
  • Verstauchungen, Prellungen & weitere Muskelbeschwerden
  • Halsschmerzen


Diese Liste kann individuell ergänzt werden, z.B. bei Allergikern oder erkrankten Personen, die dauerhaft auf eine bestimmte, pharmazeutische Versorgung angewiesen sind.

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Neben der Hausapotheke auch den Verbandskasten überprüfen

Nach der praktischen Erfahrung sind es nicht alleine nur Krankheiten und Symptome, die einer schnellen Behandlung bedürfen. Viel mehr muss nach kleinen und großen Unfällen eine schnelle, erste Hilfe geleistet werden, für die neben einer intakten Hausapotheke auch ein Erste-Hilfe-Kasten geführt werden sollte. Neben Verbänden, Mullbinden und Pflastern gehören hierzu auch zahlreiche Hilfsmittel, die eine Versorgung von Wunden oder anderen Symptomen nach Unfällen erleichtern. In vielen Fällen lohnt es sich hier, auf einen fertigen Kasten einer Apotheke zu vertrauen, da dieser neben der vollen Ausrüstung auch Anleitungen für die richtige, erste Hilfe liefert.

Wie Hausapotheke und Verbandskasten zu führen sind

Grundsätzlich sollten die Inhalte der Hausapotheke oder eines Verbandskastens einmal im Jahr überprüft werden. Hierbei geht es hauptsächlich darum, die Haltbarkeit der einzelnen Inhalte zu überprüfen und diese nach Überschreiten des Verfallsdatums zielgerichtet zu ersetzen. Ältere Verbände und Mullbinden sind oftmals nicht mehr steril und bieten keinen optimalen Schutz der abzudeckenden Wunden, verfallene Medikamente entfalten keine Wirkung mehr oder sorgen sogar durch Nebenwirkungen für eine Verschlimmerung des Zustandes. Gerade bei Tabletten für Magen-, Kopf- oder Gliederschmerzen ist das schnelle Ersetzen verfallener Medikamente unerlässlich, um so in jedem Moment auf eine optimale, medizinische Versorgung vertrauen zu können.

Sich mit individuellen Informationen ausstatten

Wenn Gebrauch von der Hausapotheke oder einem Erste-Hilfe-Kasten gemacht werden muss, passiert dies häufig in unvorhergesehenen oder unerwünschten Momenten. Wer hier neben der Behandlung plötzlich auftretender Beschwerden einen klaren Kopf behalten möchte, kann hierzu im Vorfeld schon einen wesentlichen Beitrag leisten. Empfehlenswert ist es, bei der Zusammenstellung der Hausapotheke ebendort alle wichtigen Informationen zu hinterlegen, die im Falle eines Falles interessant werden könnten. Von der Telefonnummer des Hausarztes bis zum Giftnotruf oder der Nummer des nächsten Krankenhauses helfen derartige Informationen dabei, selbst bei schlimmen Unfällen spontan das Richtige zu tun.